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Mirrors of the Unseen (Tableaus), 2010/11

Druck auf Aluminium
100 x 200 cm
UV-Print; Aluminium lackiert, z. T. farbiges Epoxyharz


Bilder sind Hypothesen über das Sichtbare, erst die Fähigkeit der Betrachtenden, das Gesehene mit dem eigenen Wissen, der eigenen Empfindung zu verschalten, macht ein Bild lesbar. Die Aluminium-Tableaus der Serie Mirrors of the Unseen präsentieren einen Blick gleichsam in den Körper hinein. Die technischen Bilder, die den per UV-Druck auf die Platten aufgebrachten Motiven zugrunde liegen, zeigen „Strukturen des Lebens“. Es handelt sich um mikroskopische, im medizinischen Bereich verwendete Aufnahmen, die ihrerseits wiederum auf unterschiedlichen bildgebenden Verfahren basieren. Durch Skalierungen, Bildbearbeitung und Neuanordnung erschließen sich neue, ästhetische Interpretationsfelder. Die Bemaßung der Tableaus mit zwei mal ein Meter, orientiert etwa an der Größe eines Spiegels, umfasst die Figur der Betrachter_in und verweist zurück in die Wirklichkeit des Sichtbaren.

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Titel und bildgebende Verfahren:

Brain Cells (Computersimulation)
Colonies of the Cyanobacterium Gloeotrichia (Lichtmikroskopie/Rheinbergbeleuchtung )
Epidermis (konventionelle Lichtmikroskopie)
Fibroblasts (Fluoreszenz-Mikroskopie)
Human Bone (Elektronenmikroskopie)
Red Blood Cells #2 (konventionelle Lichtmikroskopie)
Stem Cells (Multiphotonenmikroskopie)
Unilamellare Liposomen (Cryo-Transmissions-Elektronenmikroskopie)


Exhibitions:
2019, Call of Duty, Lisi Hämmerle Gallery, Bregenz (AT)
2011, Mirrors of the Unseen, Grita Insam Gallery, Vienna (AT)