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Biografie


Ruth Schnell, Univ.-Prof. Mag.art, 1956 in Feldkirch (A) geboren.
Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wien.

Studien:
Universität Innsbruck: Kunstgeschichte und Psychologie 1976/77; Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz: Grundklasse "Visuelle Gestaltung" bei Laurids Ortner (Haus-Rucker & Co) 1977/78; Malerei und Grafik 1978/79; Kunsterziehung (Kunstpädagogik) 1979-81; Werkerziehung 1979-82; Hochschule für angewandte Kunst Wien: Kunsterziehung (Kunstpädagogik) bei Peter Weibel 1981-87; Visuelle Mediengestaltung bei Peter Weibel 1985-88; Akademie der Bildenden Künste Wien: Werkerziehung bei Edelbert Köb 1982-87.

Studienabschlüsse:
Lehramt für Kunsterziehung (Kunstpädagogik), Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Theoretische Arbeit "Medienanalyse am Beispiel der NS-Wochenschauen" bei Univ. Prof. Dr. Manfred Wagner, 1987;
Diplom für Visuelle Mediengestaltung, Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Mag.art., Diplomarbeit "Tür - Interaktive Computer/Videoinstallation", 1988.

Habilitation an der Universität für angewandte Kunst Wien; "Digitale Kunst - mit Schwerpunkt Videoinstallation und interaktive Environments", 2009.

Freie Ausbildungen:
Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG): Grundausbildung in Psychodrama bei Mag. Maria Sponger-Schönherr 1990 -1992

Lehrtätigkeiten an Universitäten:
Seit 1987 Lehrende an der Universität für angewandte Kunst Wien; Vorlesungen, Seminare, künstlerische Projektbetreuung, Erstellung von Studienkonzepten und Lehrplänen, Planung und Organisation der Lehre des Fachbereichs Digitale Kunst (vormals Visuelle Mediengestaltung) an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
2007 SS, Univ.Prof, und Leitung der Abteilung Digitale Kunst, Universität für angewandte Kunst Wien;
1999 SS, interimistische Leitung der Meisterklasse für Visuelle Mediengestaltung, Universität für angewandte Kunst Wien;
1990-1996 Vorlesung und Seminare an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, Abteilung Film und Fernsehen (Österreichische Filmakademie) im Bereich künstlerisches Video;
1994-95 Gastprofessur für Video- und Medienkunst an der Hochschule für Bildende Künste in Bratislava, Slowakei.

Jury- und Beiratstätigkeiten, u.a.:
Video- und Medienkunstbeirat, Beiratsmitglied, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK), seit Herbst 2007; Beirat und Wettbewerbsjury für Kunst und Bau, Beiratsmitglied und Mitglied der Jury, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Kultur, 2001-2005; Nationalpark Thayatal, Informationsgebäude mit medialen Environments, Mitglied Wettbewerbsjury (Vorsitz Wolf Prix -Coop Himmelb (l)au), 2000; Nationalpark Thayatal, CI-Wettbewerb, Mitglied Wettbewerbsjury, 1998; Nationalpark Donauauen, CI-Wettbewerb, Mitglied Wettbewerbsjury, 1996; Kulturamt der Stadt Wien, Ankaufsjury, 1994/95.

Preise und Stipendien:
• Österreichischer Würdigungspreis für Video- und Medienkunst (BMUKK), 2008
• Artist in Residency am ZKM, Karlsruhe, 2005/06
• Artist in Residency am 18th Street Art Center, Santa Monica in Kooperation mit Californian Science Center, Los Angeles, USA 2004
• Internationaler Kunstpreis des Landes Vorarlberg, 2001
• Arbeitsstipendium für Montréal, Canada vom Österr.Bundeskanzleramt, Abteilung Bildende Kunst, Arbeit mit Martin Kusch (Kondition Pluriel) an interaktivem medialem Tanz- und Performance-Projekt 2000
• Arbeitsstipendium für USA (gemeinsam mit Alfons Schilling) vom Österr.Bundeskanzleramt, Abteilung Bildende Kunst, u.a. Arbeitsmeeting mit Steina Vasulka, 2000
• 6-monatiges Atelierstipendium für Japan vom Österreichischen Bundesministerium für Unterricht und Kunst, Tokyo, 1993
• geladene Künstlerin am internationalen Projekt "Babel", Symposion und Workshop an der Hochschule für Medien in Köln (Leitung Fabrizio Plessi), durchgeführt von UNESCO und Hochschule für Medien in Köln, 1993
• geladene Künstlerin zum internationalen Workshop "Lichtkunst mit Laser" in Mohomirovce, Slowakei, 1993
• Rudolf-Wacker-Preis 1992
• Förderungspreis des Landes Vorarlberg 1990
• Anerkennungspreis Prix Ars Electronica 1990

Forschungsprojekte - Künstlerisch-wissenschaftliche Tätigkeit:
• Socially Aligned Visual Art Technology and Perception (seit 2017)
Künstlerisches Forschungsprojekt im Rahmen der Hochschulraum-Strukturmittel-Projekte (HRSM)
• E/M/D/L – European Mobile Dome Lab for artistic research (2014-2016)
Künstlerisches Forschungsprojekt im Rahmen des Culture Program 2007-2013. Projektpartner: Universität für angewandte Kunst Wien - Abteilung Digitale Kunst, Plymuth University - i-DAT (Institute of Digital Art and Technology), Trans-Media-Academie Hellerau, University of Athens - New Technologies Laboratory (NT Lab), Society for Arts and Technology [SAT] / Montreal, kondition pluriel / Montreal / Wien, Laval University Quebec - LANTISS.
• PEEK-Projekt DIGITAL SYNESTHESIA (FWF), 2013-2016
Transdisziplinäres künstlerisches Forschungsprojekt. Projektpartner: Universität für angewandte Kunst Wien - Abteilung Digitale Kunst, City University of Hong Kong - School of Media and Art, ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.
• e-MobiLArt (European Mobile Lab for Interactive Media Artists), 2007-2009 (Link)
EU-Forschungsprojekt im Rahmen des Culture Program 2007-2013 (Application Nr: CLT2007/1.2.1/GR-333). University of Athens - New Technologies Laboratory (NT Lab) mit University of Lapland (Co-organiser) und University of Applied Arts Vienna (Co-organiser). Projektplanung und -durchführung seitens der Universität für angewandte Kunst Wien. Weitere Projektpartner: State Museum of Modern Art of Thessaloniki, Gallery of the Academy of Fine Arts - Katowice und Leonardo/OLATS
• "d_lia - Digital Library at the University of Applied Arts Vienna", Archivierungsprojekt der Universitätsbibliothek der Universität für angewandte Kunst Wien mit dem Ursula-Blickle-Archiv Wien, 2008-2010, Projektleitung und Wissenschaftlerin: Dr. Jurjevec-Koller. Weitere WissenschaftlerInnen: a.o. Univ.Prof. Mag. Ruth Schnell, Mag. Hubert Sielecki, Univ.Prof.Virgil Widrich.
• CORPOrealities Science-Projekt, 2006-2009, Transdisziplinäres Forschungsprojekt, gefördert vom WWTF, Leitung Dr. Christina Lammer mit den Projektpartnern Medizinische Universität Wien und Universität für angewandte Kunst Wien (von Herbst 2007 bis Projektende seitens der Universität für angewandte Kunst: Mag. Ruth Schnell, vormals Dr. Gabriele Werner);
• Forschungsprojekt "PodSpot", 2006-2008 im Rahmen von Uni Infrastruktur III entstanden, durchgeführt mit Lehrenden, Studierenden und AbsolventInnen der Abteilung Digital Kunst an der Universität für angewandte Kunst. Projektleitung Mag. Ruth Schnell, Konzept und vormalige Projektleitung Univ.-Prof. Tom Fürstner.

Vortragstätigkeit zur Medienkunst bei Symposien, Festivals, etc., u.a.:
"Animated Architecture", Vortrag, University of Athens - New Technologies, Laboratory, GR, 2008; "SEHEN WIE MAN SIEHT", Vortrag, Symposion "Die Unschärfe des Blicks", 2001 Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, FL, Publikation; "(IN)DIFFERENT SPACES", Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Differenzen", Universität Innsbruck, Publikation; "Body Scanned Architecture - Perception in Movement", Vortrag, Internationale Konferenz "in (between) the images", Graz, Publikation 05/06, 1998; "Scenic Art /Szenische Kunst", Symposion "Ohne Spiegel leben", Wien, Universität für angewandte Kunst Wien, A, Lehrkanzel für Kommunikationstheorie, 1998; "Interaktive Medienkunst", Vortrag, Symposium "Cyberdance", Depot Wien, 1998; " Österreichische Medienkunst", Vortrag, Symposium und Festival "Arte Electronico 95", 1995, Bilbao, Spanien.
Zahlreiche Teilnahmen an Panels (mit Kurzreferaten) zu verschiedenen Thematiken zur Kunst, wie z.B. Ars Electronica 02, "Unplugged", Linz 2002, "30 Jahre Kunstuniversität Linz", 2003 oder "Kunst und Architektur", Bizauer Kunstgespräche, Bizau 2003.

Workshops für KünstlerInnen auf dem Gebiet der Medienkunst, u.a.:
Workshop Digitale Kunst, Summer School Venice, 2016; Workshop, European Mobile Lab for Interactive Media Artists, Universität für angewandte Kunst Wien, 2009; Workshop Sommerakademie Topolcianki, Slowakei, "Videoskulptur", Workshop, 1995/96; Sommerakademie Topolcianki, Slowakei; "Videokunst-Medienkunst", Workshop, 1994; Tanzsprache Wien "Das elektronische Bild als Bühnenmedium", Workshop für Tänzer und Choreographen, Aufführung, 1992; Frauensommeruni in Innsbruck "Videokunst", Workshop, 1985; Diverse Workshops zu Medienkunst und Digitaler Kunst an Allgemeinbildenden Höheren Schulen.