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LichtGraffiti, 2001/2002

Computergesteuerte interaktive Lichtinstallation mit zwei Lichtscannern
Pädagogische Akademie des Bundes, Feldkirch (A), Wettbewerb

Zwei Lichtscanner, Gehäuse, zwei Touchscreens, Steuerrechner, Internetplattform


LichtGraffiti ist eine interaktive Lichtinstallation für das Schul- und Akademiegebäude in Feldkirch. In dem Haus befinden sich eine Pädagogische Akademie (PädAk) und ein Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG). Die Installation nimmt Bezug auf Schule als Stätte der komprimierten Informationsaufnahme. LichtGraffiti entwickelt eine Analogie zum Rhythmus von Aufnahme und Verarbeitung von Erlebtem.

Die künstlerische Arbeit besteht aus drei Teilen, die in beiden Institutionen unabhängig voneinander installiert sind: je einem Touchscreen in den Foyers, zwei Projektoren, die nachts bewegte Lichtkreise auf die Fassade des Hauses projizieren und einem Textarchiv.

Die SchülerInnen bzw. StudentInnen können die Touchscreens nutzen, um persönliche Texte einzugeben. Nachts, wenn das Gebäude geschlossen ist, zeichnen zwei Lichtkreise von je einem Meter Durchmesser in definierten Feldern über den beiden Eingängen Buchstabe für Buchstabe der Eingaben nach.

Es ergibt sich eine Textur aus Licht auf der streng gerasterten Fassade des Gebäudes. Das Wechselspiel zwischen vereinheitlichter Form und persönlichem Ausdruck macht die Projektionen zu Graffities: Hinter einem zunächst uniform erscheinenden Stil („Tagging“, Sprayen) verbirgt sich die Haltung des Einzelnen.

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