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Body Scanned Architecture, 1995

Interaktive Computerinstallation
Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, 1995

Opake Acryglasscheibe, Live-Kamera, Videoprojektor, Spiegel, Silicon Graphics-Onyx-Computer, Silicon Graphics Extreme 2

Softwaredesign: Gideon May

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Mit dem auf der Biennale von Venedig präsentierten interaktiven Video/Computerenvironment Body Scanned Architecture setzt sich Ruth Schnell mit einem klassischen Schnittstellen-Konzept zwischen realer Architektur (des Hoffmann-Pavillons) und imaginärer Architektur auseinander, in der sich hauptsächlich virtuelle Formelemente des visionären Architekten Friedrich Kiesler* befinden. Eine Projektionswand bildet die Schnittstelle zwischen Realraum und Cyberspace. Eine virtuelle Kamera bewegt sich spiralförmig über die virtuelle Architektur-Landschaft. Der Körper des Beobachters wird von einer Videokamera aufgenommen, sein Körperabbild auf der Projektionsleinwand dient als bewegliches dreidimensionales Fenster, durch das der Beobachter Einblick in die imaginäre Architektur gewinnen kann, die da ist, wo es keinen Ort gibt (Atropie, Utopie).

Peter Weibel, in: Ruth Schnell oder der Körper als Schnittstelle zwischen realen und virtuellen Räumen

* Friedrich Kiesler ging ins Exil, während Josef Hoffmann als ein Sympathisant des Austrofaschismus in Österreich zu Ehren kam.


Ausstellungen:
1995, 46. Biennale von Venedig, Österreichischer Pavillon, Venedig (IT)
1999, Zeichenbau, Künstlerhaus, Wien (AT)